Martinskirche Kassel

Bauherr: ev. Landeskirche, Stadtkirchenkreis, Kirchengemeinde
Architekt: Müntinga und Puy, Bad Arolsen
Planungsumfang (auszugsweise): Lichtplanung gemeinsam mit Kardorff Ingenieure, Berlin
Elektroinstallations-, Informations- und Kommunikationstechnik
Bauzeit: 2014 – 2016

Die evangelische Kirche St. Martin ist die größte Kirche in Kassel und zugleich zweitgrößter Veranstaltungsort der Stadt. Mit dem Bau der gotischen Kirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen. Baulich vollendet wurde sie erst Ende des 19. Jahrhunderts. Im zweiten Weltkrieg wurde sie fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau fand seinen Abschluss im Jahre 1958.

Erstmals findet jetzt eine Innensanierung statt, die sich einerseits auf den baulichen Kirchenraum wie Fußboden, Wände und Decken, und anderseits auf eine vollständige Sanierung der Elektroinstallation bezieht. Diese soll im Jahre 2016 abgeschlossen sein.

Auf Grund der hohen Veranstaltungsdichte mit kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen ist die Anforderung an die elektrische Infrastruktur hoch einzustufen. So werden Voraussetzungen überwiegend im Fußboden für folgende Anlagen geschaffen: mobile Beschallung, Mikrofonsteckdosen, Scheinwerfer, Internet-Anschluss, Starkstromanschlüsse.
Die Beleuchtungsanlage wird saniert und zusätzliche Leuchten werden den Kirchenraum ins rechte Licht rücken.

Um all diese unterschiedlichen Gewerke, hierzu zählen auch die Heizungsanlage und die Glockensteuerung zu beherrschen, wird eine Mediensteuerung dazu beitragen, diese bedienerfreundlich zu benutzen.

Bericht zur Architektur der Martinskirche, erschienen in StadtZeit Kassel Magazin, Nr. 83, Dezember/Januar 2017/18