Offenes Bürokonzept der Geschäftsführung Kali

Bauherr: K+S AG Kassel
Architekt: PPC, Melsungen
Bauvorhaben: offenes Bürokonzept der Geschäftsführung Kali
Planungsumfang: Lichtplanung, Elektroinstallations-, Informations- und Kommunikationstechnik
Einzug: Oktober 2016

In der Hauptzentrale der K+S (Kali und Salz) in Kassel wurde ein offenes Bürokonzept zur Optimierung der bestehenden Flächen für alle Gewerke entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine nutzbare Bürofläche ohne Flure und Nebenräume von ca. 5800m². Im ersten Ausbau wurden die Räume für die Geschäftsführung der Kali GmbH mit einer Fläche von ca. 130m² umgebaut
Das Offene Bürokonzept ist keine „Halle“ mit Schreibtischen, sondern eine individualisierte Bürolandschaft, die Zusammenkunft, Kommunikation, Informationsaustausch, Team-Arbeit und Wir-Gefühl fördern soll – jedoch so konzipiert ist, dass Schallbrecher, Akustikabsorber, Telefonkabinen, temporäre aufzusuchende Räumlichkeiten die Fläche „brechen“ aber durch Verglasungen die Flächentransparenz möglichst erhalten bleiben.
Untersucht wurden die Funktionsflächen, die Hauptnutzungsflächen, die Nebennutzungsflächen und die Hauptnutzungsflächen des Bestandes.
Unter der Federführung der Architekten von PPC Melsungen stand insbesondere die Licht- und die Elektro-Installationstechnik im Focus. Ein Modulsystem soll unterschiedliche Bürobereiche für ein oder mehrere Personen, Rückzugs- und Telefonbereiche abdecken. Die Abtrennung erfolgt mit variablen Trennwänden geschlossen oder offen. Das Lichtkonzept folgte diesem mit quadratischen Leuchten deren Lichtverteilungskurve auch dem architektonischen Erscheinungsbild der Leuchte entspricht. In der Version ind.-direkt vermittelt sie den harmonischen Hintergrund des Gesamtensembles. Ebenso eine Aufbauleuchte, eingebaut in der Streckmetalldecke, bildet ein einheitliches Ganzes. Die Leuchten werden energieeffizient über Präsenzmelder tageslichtabhängig geregelt.