Schlagwort-Archive: Bildung

Naturwissenschaftliches Zentrum Copernicum


Bauherr: Werra-Meißner Kreis, Berufliche Schule Witzenhausen
Bauvorhaben: Naturwissenschaftliches Zentrum Copernicum
Architekt: Plan-B Architekten, Witzenhausen
Einweihung: März 2017
Baukosten: 4.2 Mio

„Der Mittelpunkt der Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt.“

Ein naturwissenschaftlicher Neubau in moderner, transparent gehaltener Optik, welcher nach neuesten pädagogischen Konzepten selbstständiges und experimentelles Lernen für Schüler ermöglicht.

Neben den klassischen Fächern Chemie, Physik und Biologie, bietet die Schule darüber hinaus Biologietechnik, Mechatronik, Technik mit Schwerpunkt Maschinenbau und Zusatzangebot Elektrotechnik im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich an. Darüber hinaus werden in dem neuen Gebäude besondere Experimente demonstriert wie eine Rotationsdrehwaage.

Die Plaza besitzt multifunktionalen Charakter, indem sie den Schülern als Ort für selbständiges Lernen, für Schülerpräsentationen und als Raum für naturwissenschaftliche Veranstaltungen im Rahmen des MINT-Engagements in der Region dient.

Literaturhinweis Wikipedia:
Nikolaus Kopernikus, 19. Februar 1473 bis 24. Mai 1543, war ein Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen sowie Astronom und Arzt, der sich in seiner freien Zeit der Astronomie, Mathematik und Kartographie widmete.
In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium beschreibt er das heliozentrische Weltbild unseres Sonnensystems, nach dem sich die Erde um die eigene Achse dreht und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewegt. Darüber hinaus beschreibt er darin erstmals die langsame Rückwärtsdrehung der Erdachse als Ursache für die Verschiebung des Frühlingspunktes, die Präzessionsbewegung.

Kindergarten GlücKSkinder, Kassel

Die K+S Gruppe gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln,  sowie Salzprodukten. Mit ihren Produkten und Marken bietet K+S ihren Kunden ein bedarfsgerechtes Leistungsangebot, das in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens Grundlagen für Wachstum schafft.

Das ehemalige zweigeschossige Sanitätsgebäude aus den 1950er Jahren wurde durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in eine Kindertagesstätte umgebaut. K+S will mit diesem Angebot den schnelleren Wiedereinstieg von frischgebackenen Eltern ins Berufsleben fördern und Mitarbeitern die Entscheidung für Kinder durch ein verlässliches Betreuungsangebot erleichtern. Das Bundesfamilienministerium fördert die Einrichtung im Rahmen des Programms Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung. Flexible Arbeitszeiten, Spielecken in der Konzernzentrale und nicht zuletzt die Betriebs-Kindertagesstätte einen Steinwurf entfernt machen beides möglich: Familie und Beruf!

Offenheit, Licht und Wärme – das sind die Maßstäbe für das architektonische Konzept der neuen Kita. Die „Piazza“ ist das Herzstück des nach Süden und Osten ausgerichteten Gebäudes. Sie ist Treffpunkt, Spielraum und Cafeteria in einem. Alle Gruppenräume sind durch raumhohe Türen mit der Terrasse verbunden, von der die Kinder über eine „Bobbycar-Rampe“ das Außengelände erreichen. Heitere Farben, kindgerechte Materialien und zahlreiche Durchblicke in kindgerechter Höhe schaffen günstige Voraussetzungen für die pädagogische Arbeit.

Berufsschule Witzenhausen

Bauherr: Werra-Meißner Kreis
Bauvorhaben: Berufliche Schule Witzenhausen, Sanierung Gebäude Ost
Architekt: Plan-B Architekten, Witzenhausen
Einweihung: August 2011
Besonderheit: Ausgewählt für den Tag der Architektur 2012

Wären die Klassenzimmer leer, könnte man kaum glauben, dass man sich in einer Schule befindet. Der Neubau der Beruflichen Schulen in Witzenhausen wirkt wie ein Tagungszentrum.
Eines der modernsten Schulgebäude Hessens wurde im August 2011 offiziell eingeweiht.
Außergewöhnlich ist, dass keines der zwölf Klassenzimmer eine Tür hat. Alle Räume sind offen zugänglich. Sie sind so konstruiert, dass Geräusche und Lärm in den jeweiligen Zimmern bleiben.

Die Gestaltung des Gebäudes unterstützt die pädagogische Richtung des selbstgesteuerten beziehungsweise individualisierten Lernens. Das Konzept des Frontalunterrichtes wurde durch flexible, mannigfaltig nutzbare Lern- und Arbeitszonen ersetzt, die dem Verständnis von Flexibilität und Transparenz genügen: Flexibilität um alle bekannten und auch zukünftig zu entwickelnden Lern- und Lehrformen zu ermöglichen, Transparenz um bei aller Flexibilität die Übersicht über alle Aktivitäten zu behalten und die Arbeit der Lehrkräfteteams zu fördern.