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Herkules, Kassel


Bauherr: Land Hessen
Bauvorhaben: Herkules
Architekt: Hessisches Baumanagement
Einweihung: September 2011
Besonderheit: Am 18. Januar 2012 übergab die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Unesco in Paris den Kasseler Welterbe-Antrag „Wasserkünste und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe“. Seit dem 23. Juni 2013 gehört der Herkules mit dem Bergpark zum Weltkulturerbe.
Link: museum-kassel.de

Das Kasseler Wahrzeichen, der Herkules, wurde von 1701 bis 1717 nach Entwürfen des Italieners Giovanni Francesco Guerniero gebaut.

70,5 Meter über den Erdboden ragt der Herkules empor. Das Oktogon misst 32,65 Meter, die Pyramide 29,60 Meter und die Herkulesfigur 8,25 Meter. Der Kopf des Herkules befindet sich 596 Meter über dem Meeresspiegel.
Trotzdem ist jetzt bereits eine wichtige Etappe geschafft. Wer über die nach dem Architekten Jussow benannte Wendeltreppe zur Besucherplattform hinaufgeht, wird bereits hier mit bislang nicht möglichen Ausblicken begrüßt.
Über eine Wendeltreppe erreicht man mehrere Ebenen der Pyramide.

In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege wurde ein Lichtkonzept entwickelt welches sich unauffällig in die Architektur einbindet und sich mit seiner LED-Technik energiesparend und gleichzeitig als geforderte Sicherheitsbeleuchtung darstellt.

Stadthalle, Kassel

Das Kongress Palais Kassel
(Stadthalle) zählt zu den historischen Konferenzzentren Europas. Mit insgesamt 18 multimedialen Sälen bietet es Raum für 1423 Gäste. 1993 wurde der „Blaue Saal“, der zweitgrößte Saal mit 450 Quadratmetern Fläche, saniert. Der Betreiber beauftragte uns mit der Umrüstung auf innovative Lichtsysteme.

In erster Linie sollten 4 Kronleuchter mit einem Einzelgewicht von 150 kg und jeweils 70 Glühlampen an eine zeitgemäße Kongress- und Lichttechnik angepasst werden. Da die Lüster die Hauptlichtpunkte im Saal darstellen und weitere Lichtpunkte von der Kassettendecke die ursprüngliche Gestaltung zerstören würden, entschieden wir uns für eine Erhöhung des Lumenpakets.

Historisches Ambiente im glanzvollen Licht.Wir gestalten festliches Licht für ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte. Unsere individuell inszenierte Beleuchtung bildet den festlichen Rahmen für Festspielhäuser, Theater, Museen, Kirchen und historische Kongresszentren. Unser Konzept: Eine brillante Lichtwirkung bei gleichzeitiger Reduktion des Energieaufwandes und höchstem technischen Komfort. Zu unserem Spektrum zählt die Modernisierung historischer Beleuchtung ebenso wie Sonderleuchtenkonstruktionen z. B. unter konservatorischen Gesichtspunkten im musealen Bereich.

Werratal Kultur- und Kongresszentrum

Bauherr:

GHT, Kassel
Bauvorhaben: Werratal Kultur- und Kongresszentrum
Architekt: Ohlmeier Architekten, Kassel
Baujahr: 2009
Planung: Licht- und Bühnentechnik, Elektroinstallations- und Medientechnik

Der Entwurf präsentiert die Veranstaltungshalle in der Form eine grossen Pavillons, der in seiner Typologie über die klassische Moderne Bezug nimmt auf die Säulenhalle mit Cella in der Architektur der Antike und in seinem Erscheinungsbild traditionelle Elemente der Bäderarchitektur und Wandelhallen zitiert.

Im Innern dieser leichten offenen Raumstruktur entwickelt sich ausgehend vom Saal als zentralen Kern spiralförmig die gesamte Gebäudefigur und erzeugt somit einen spannungsreichen Dialog zwischen Innen und Aussen.

Auf diese Weise wird das Raumprogramm in ein Raumkontinuum von hoher Funktionalität und Atmosphäre übersetzt, das eine optimierte Akustik für den Saalraum ebenso erlaubt wie die flexible Bespielung der Saal- und Foyerflächen bei Musik-, Kultur- und Tagungsveranstaltungen.

Die Lage des Saales im Gebäude bietet eine intensive Beziehung zum Kurpark um die besonderen Qualitäten des Standortes auch im Innern erlebbar zu machen.

Die klassische aber zugleich ausdruckstarke Figur des grossen Pavillons erlaubt die gewünschte bauliche Einfügung der alten Eingangshalle des ehemaligen Kurmittelhauses als sichtbare Reminiszenz an den Vorgängerbau unter Wiederaufnahme seine zentralen Eingangsfunktion.

Mit der Positionierung der Halle im Kurpark von Sooden wird die traditionelle Nutzungsgeschichte dieses Ortes weiterentwickelt, die die Anordnung der für Sooden bedeutsamen Aktivitäten und Gebäude im zentralen Kern des Ortes dokumentiert.